Gemäß unseres in Treptow-Köpenick im Januar 2026 beschlossenen Antrags "Das Gedenken wachhalten" wollen wir am Sowjetischen Ehrenmal den würdevollen Umgang mit den ums Leben gekommenen Männern und Frauen und ihren Gräbern verbessern und die stalinistisch geprägte Architektur in ihren historischen Kontext stellen.
Zuständig für die denkmalpflegerische Gestaltung ist der Berliner Senat. Deshalb wurde die Forderung auch ins Landeswahlprogramm 2026 aufgenommen. Dort heißt es in Kapitel 4: „Wir verurteilen entschieden den nationalistischen und revanchistischen Missbrauch von historischen Denk- und Ehrenmalen wie sie etwa an sowjetischen Kriegsdenkmälern und Friedhöfen stattgefunden haben. Dort, wo es mit Blick auf die zeitgenössische Forschungslage und Erinnerungskultur erforderlich ist, wollen wir historische Denk- und Ehrenmale angemessen kontextualisieren.“